Muskatteller-Rundwanderweg
Es wird behauptet, dass die Muskateller-Rebe so alt wie der Gott des Weines selbst sei.
Als "Uva Apiana" habe sie bereits Plinius der Ältere um 60 n. Chr. beschrieben. Abe wahrscheinlich ist der Muskateller viel älter und kommt aus Vorderasien und war die Rebe, die Noah mit in seine Arche nahm.
Schon Karl der Große (um 800) ließ sich Muskateller von Frontignan nach Aachen zu seiner Kaiserpfalz kommen. Und Kaiser Barbarossa soll bereits im 12. Jahrhundert Muskateller angeboten worden sein.
Der prächtige Rebstock des Muskatellers sieht wie ein wahrer Stammvater aus. Kräftig von goldbraunem Holz prunkt er mit seinen großen, spitz ausgezackten, fast wehrhaften Blättern, die tief eingebuchtet, flünflappig, das ideale Weinblatt überhaupt veranschaulichen. Die langen, grüngoldenen Traufen sind hängende Pyramiden voll Göttersaft. Er ist der Beau unter den Reben. Der Muskateller schmeckt auch als Tafeltraube hervorragend und gibt einen Wein, den man nur unter die Spitzenweine einreihen kann.
Der Muskatteller-Rundwanderweg führt auf einer 2,5 km langen Strecken durch die Weinberge zwischen Gleiszellen und Gleishorbach.
Genießen Sie die romantische Winzergasse, das "Durchblick"-Denkmal, die Sankt Dionysius-Kapelle oder den Panoramaweg mit wunderbarem Ausblick bis in den Schwarzwald, die Rheinebene und den Odenwald - Sie werden begeistert sein.
Die Gastwirte und Muskatellerwinzer freuen sich auf Ihren Besuch und servieren Ihnen neben den jeweiligen Spezialitäten des Hauses auch gerne ein Glas des traditionellen Gleiszeller Muskatellers.
Bild der Winzergasse: Artur Kuntz



