Kapellenpilgerweg
Grenzüberschreitender Kapellenpilgerweg Bad Bergzaberner Land – Nordelsass
„Wege der Besinnung stillen die Sehnsucht nach Entschleunigung....“ Wir leben in einer immer dynamischer werdenden Gesellschaft, in der die Anforderungen im Berufs-, Familien- und Alltagsleben für jeden Einzelnen von uns immer komplexer werden.
Gerade heute sucht man nach touristischen Angeboten, die für eine nachhaltige Erholung und Entspannung sorgen und auf diese Weise „negativen“ Stress, Erschöpfungszuständen und deren Folgeerkrankungen entgegenwirken.
Mit dem Kapellenpilgerweg haben wir eine Zuflucht für alle diejenigen geschaffen, die sich einfach mal vom Alltag zurückziehen möchten. Der Kapellenpilgerweg vereint die Besonderheiten der Region rund um das Bad Bergzaberner Land und der Stadt Weißenburg.
Welche Region eignet sich besser für die Sehnsucht nach Entschleunigung? Eine traumhafte Landschaft, in der es scheint, als würden die Uhren langsamer gehen, wo die Gastfreundschaft der Menschen ansteckt, das Rebenmeer einen gefangen nimmt, der Pfälzerwald einen zur Ruhe kommen lässt und die Kapellen zur Besinnung einladen.
Diese Besonderheiten der Region vereint der Kapellenpilgerweg und schafft ganz im Sinne der Tourismusstrategie 2015 des Landes Rheinland-Pfalz ein Angebot, was mit dem Thema Entschleunigung den Nerv der Zeit und damit das Bedürfnis vieler Menschen trifft. Nicht das schnelle, sportliche Wandern soll hierbei im Vordergrund stehen, sondern der Besucher begeht gemächlicher, bedächtiger, besinnlicher ganz besondere Touren mit „christlich abendländischer Topographie“.
Es handelt sich bei den Stationen entlang der Pilgerwege nicht um die üblichen touristisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten, sondern es begegnen dem Pilger Wegekreuze, Kapellen, Brunnen und Kirchen. Der Wanderer wird sich in einer sakralen Landschaft bewegen und diese bestimmt schon bald als eine „Kraftquelle“ erfahren und schätzen lernen. Daraus wurden mehrere Routen – insgesamt 11 – mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen erarbeitet.
Man kann daraus entweder kurze Etappen erwandern oder schließt nach insgesamt 100 Kilometern den Kreis der gesamten Pilgerroute ab. Das Motto dieses Kapellenpilgerweges lautet: „Geh aus mein Herz und suche Freud....“ - „Unterwegs, behütet, auf traditionellen Pfaden; immer in der Nähe von Wellnes-Kur und Gesundheitseinrichtungen in grenzüberschreitender Zusammenarbeit, zum „Savaoir vivre- Pilgern wie Gott in Frankreich....“. Man ist somit immer in der Nähe von Hilfe und Versorgung, ausgehend von dem Pilgerzentrum – dem zukünftig integrativ geführten Hotel und Restaurant „Stiftsgut Keysermühle“ in Klingenmünster.
Das Projekt wird durch Pamina - Fördermittel unterstützt und in Zusammenarbeit mit den Elsässischen Nachbargemeinden durchgeführt. Der PAMINA21-Kleinprojektefonds, mit dessen Mitteln der Kapellenpilgerweg kofinanziert wurde, ist ein INTERREG IV-Projekt welches vom EURODISTRICT REGIO PAMINA umgesetzt wird und gezielt bürgernahe Maßnahmen im PAMINA-Raum (Südpfalz, Mittlerer Oberrhein, Nordelsass) fördert.
Der Träger ist das Tourismusbüro Südliche Weinstrasse in Bad Bergzabern e.V.
Der elsässische Partner ist die Stadt und Verbandsgemeinde Weißenburg. Dank des PAMINA21-Kleinprojektefonds wird mit den vielfältigen grenzüberschreitenden Projekten ein touristisches Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Mit dem grenzüberschreitenden Kapellenpilgerweg, der die Möglichkeit einer interkulturellen Begegnung schafft und den Austausch zwischen den Bürgern in der Südpfalz und im Elsass fördert, haben wir ein Pfund mit dem wir wuchern und Touristen gewinnen können.
Die Projektgruppe zur Umsetzung dieses Vorhabens besteht aus 4 Personen, die nach 2 jähriger Arbeit nun den „Grundstein zu dem Wegeprojekt“ legen können. Die Verantwortung sowie Idee und Konzept dafür, stammt von Norbert Unkrich (Pfarrer i.R. Bad Bergzabern).
Die Wanderwegelogistik wurde von Forsttechniker Guido Sprenger (Bad Bergzabern) erarbeitet. Die mediale Umsetzung wurde von dem Diplom Medienwirt und Kameramann Nikolaus Gaffga ( Klingenmünster) in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Webdesigner Hans - Peter Möhlig (Billigheim) realisiert.




