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Westwallmuseum

Beim Besuch des Westwallmuseums ist auch im Sommer warme Kleidung erforderlich, da die Bunkertemperatur stets um +10°C liegt.

Mit der Errichtung des Westwalls in den Jahren 1936 bis 1940, wurden 1939 noch zusätzliche Bunker für stationäre Artilleriegeschütze geplant. Insgesamt wurden Anfang 1940 noch 16 solcher Geschützstände des Regelbau 516 rund um Bergzabern errichtet.

Nach dem Krieg wurden 12 Geschützstände durch die französische Armee gesprengt und später ganz beseitigt. Die Batterie „Schwüllenhöhe“ mit seinen vier Ständen blieb erhalten und von der französischen Armee als Munitionslager genutzt. 1959 übergab die französische Armee die Anlagen an den deutschen Kampfmittelräumdienst, der aber nur noch Bunker 1 als Zwischenlager für Fundmunition nutzte.

1996 übernahm die Stadt Bad Bergzabern die komplette Anlage und ließ sie unter Denkmalschutz stellen, dabei wurde der 4. Bunker allerdings beseitigt, da hier Gewerbefläche entstehen sollte.

Nahezu gleichzeitig begann die Familie Fuchsgruber mit einigen Helfern Bunker 1 und 2 als Museum herzurichten und 1998 als Museum zu eröffnen. Sie betrieb das Museum bis 2008 und übergab es dann an Manfred Mizkunaz. Nach einigen Umgestaltungen, ist das Museum heute in 2 wesentliche Bereiche gegliedert.

Bunker 1 ist als Artilleriegeschützstand eingerichtet, wie er laut Regelbauplan eingerichtet sein sollte. Dabei wird an Hand von originalen Einrichtungsgegenständen das Leben und Wirken der Soldaten dargestellt.

Im Bunker 2 wird, an Hand von Kartenmaterial und Bildern, die geschichtliche Aufarbeitung des Festungsbaus ab 1918 erklärt. Dabei wird der Zeit des Westwallbaus am Beispiel des „Otterbachabschnitts“ ein Großteil des Bunkerbaus gewidmet. Neben dem Festungsbau wird aber auch auf das Leben und die Entbehrungen der Zivilbevölkerung während der Zeit von 1933 bis zum Ende des Krieges eingegangen.

Über die Kämpfe zum Kriegsende, der französischen Besatzungszeit und dem Abriss der Bunkeranlagen wird genauso informiert wie die Zeit bis zur unter Denkmalschutzstellung der Westwallanlagen als Flächendenkmal. Dabei wird auch die ökologische Bedeutung der gesprengten Westwallbunker für Natur und Tierwelt betrachtet.

In dem oberen Stockwerk kann man eine Sammlung von Gegenständen aus der Westwallzeit sehen, die alle aus dem Otterbachabschnitt zusammengetragen wurden.

Die Öffnungszeiten des Museums sind von 01. April bis zum 31. Oktober jeweils am Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Von November bis März ist Winterpause.

Für Gruppen kann, nach Absprache, auch während der Woche und in der Winterpause eine Führung im Museum (Dauer der Führung ca 2 Stunden) oder auch im Otterbachabschnitt durchgeführt werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter auch unter der Homepage des Museums

www.otterbachabschnitt.de

Ansprechpartner für alle Angebote ist

Manfred Mizkunaz - Röllergasse 4 - 76889 Oberotterbach

Tel: 06342 919593 (ab 18.00Uhr)

Handy: 0170 8517746

E-Mail: Manfred.Mizkunaz(at)t-online.de

oder das Tourismusbüro.

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