Kneipp-Heilbad

Am 12. Okt. 1896 weilte Sebastian Kneipp in BZA. 

Geschichtlicher Werdegang von Bergzabern zum heilklimatischen Kurort und Kneipp-Heilbad Bad Bergzabern

1875
Gründung des Verschönerungsvereins. Ziel und Zweck: „Bergzabern und seine schöne Umgebung mehr und mehr zum Wanderziel von Luftkurgästen zu machen, für die Mitmenschen Gutes und Schönes zu schaffen und unserer Stadt einen unschätzbaren Dienst zu erweisen".

1886
Erstes Kurhaus im Kurtal, errichtet von Wappenschmied Georg Holler. Dieser holt 1892 den Bäderfachmann in Sachen „Kneipp´sche Kaltwasseranwendungen", Eduard Tischberger aus Darmstadt.

1893
Gründung des Kneipp-Vereins durch Eduard Tischberger, der sich 1894 mit einem eigenen Kurhaus selbständig macht. Tischberger-Denkmal im Kurpark beim Schwanenweiher.

1896
Sebastian Kneipp zum Vortrag in Bergzabern. Historischer Ausspruch: „Hätte ich in Wörishofen nicht begonnen, hier hätte ich es tun müssen". Weitere Ausführungen zum Aufenthalt von Sebastian Kneipp in Bergzabern: Pressebericht aus dem Südpfälzischen Wochenblatt vom 13. Oktober 1896, nachzulesen in Jubiläumsschrift zum 110jährigen Bestehen des Kneipp-Vereins „Aller Anfang mit Kneipp", Tourismusbüro.

1929
Erste Quellbohrung zur Trinkkur in der neuen Wandelhalle im Kurpark.

1939/1945
Bergzabern als Frontstadt leidet unter zwei Evakuierungen und Zerstörungen (bis zu 75%).

1953
Bergzabern wird staatlich anerkannter Kneipp-Kurort.

1958
Bergzabern erhält auf Grund seiner Luftqualität und seines Kurortcharakters das vom Land Rheinland-Pfalz verliehene Prädikat „Heilklimatischer Kurort".

1962
Gründung der Kurbetriebsgesellschaft, der späteren Staatsbad Bad Bergzabern GmbH mit Mehrheitsbeteiligung des Landes Rheinland-Pfalz und gleichen Anteilen des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Bergzabern.

1963
Bergzabern wird vom Land Rheinland-Pfalz zum „Kneippheilbad" erhoben und trägt nunmehr die Ortsbezeichnung „Bad Bergzabern".

1973

Wirtschaftlichen Aufschwung für den Kurbetrieb durch mehrere Ferien-Appartementhäuser im Stadtteil Süd.
1974
Bau des Thermalbades, das von der neu erbohrten Petronellaquelle (Schüttungstemperatur 21°C) gespeist wird.

1984
Neubau „Haus des Gastes" mit Veranstaltungs-Saal, Restauration, Tagungsräumen und Gäste-Information.
1995
Thermalbad: Bau des Therapiebeckens für Wassergymnastik.

2003
Anlage des Heilkräutergartens in den Rötzwiesen.

2004
Anlage des ersten Kneipp-Lehrpfads in Rheinland-Pfalz nach Badearzt Dr. Wieland Hassinger mit einzelnen Stationen zu den 5 Kneipp´schen Wirkprinzipien. Prospekt im Tourismusbüro.

Erster Deutscher Kneipp-Lehrpfad

 


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