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Speyer und Speyerer Dom

Das Altpörtel in der Maximilianstraße ist eines der höchsten (55 m) und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. 1176 erstmals erwähnt, gehörte dieses ehemals westliche Haupttor zur mittelalterlichen Befestigung der Stadt. 
In seinen unteren Teilen wurde es zwischen 1230 und 1250 erbaut; das oberste Turmgeschoß mit der spätgotischen Maßwerkbrüstung und den Arkadenbögen der Galerie wurde 1512-1514 hinzugefügt. Das steile Dach mit der Laterne ist 1708 aufgesetzt worden. Architektonisch besonders reich gegliedert ist die Ostseite (Stadtseite); die Westseite weist kleine Schießscharten auf. Auf der nördlichen Seite der Altpörteldurchfahrt befindet sich in Form einer eisernen Klammer das Speyerer Normalmaß, der 28 cm hohe Speyerer Normalschuh, nach dem sich jeder Handelstreibende in Speyer richten musste. Aufgrund glücklicher Umstände überstand der Turm die Stadtzerstörung 1689; so blieb er als einer der wenigen Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten.
Machen Sie sich die Mühe und besteigen Sie den Turm (herrlicher Rundblick über die Stadt!). Nach Umbauarbeiten im Innern des Turmes wurde eine Dauerausstellung im 1. Obergeschoß eingerichtet, die die Geschichte der Speyerer Stadtbefestigung und des Altpörtels dokumentiert.

Auskünfte erhalten Sie in der , Maximilianstraße 13 (neben Historischem Rathaus), D-67346 Speyer, Tel.: (0 62 32) 14 23 92, Fax: 14 23 32, touristinformation(at)stadt-speyer.de
 
Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr, Sa 10.00 - 12.00 Uhr

Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr, Sa 10.00 - 15.00 Uhr,
So und Feiertag 10.00 - 14.00 Uhr

Öffnungszeiten:
November bis März: Mo- Sa 9 - 17 Uhr
April bis Oktober: Mo- Sa 9 - 19 Uhr
sonntags ganzjährig: 12 - 17 Uhr
Gottesdienste:
an Sonn- und Feiertagen:
7.30 Uhr, 10.00 Uhr, 18.00 Uhr

an Werktagen (Afra-Kapelle): Mo-Fr: 7.00 Uhr, Di: 18.00 Uhr, Mi: 8.00 Uhr, Fr:: 18.00 Uhr, Sa: 7.30 Uhr
Besichtigungen: während der Gottesdienste keine Besichtigungen, an Feiertagen evtl. Änderungen der Besichtigungszeiten.
Eintritt Krypta: 3,00 Euro.

Führungen: Domführungen werden ausschließlich vom Domkapitel Speyer vermittelt !!
Telefon: (0 62 32) 10 21 18 (werktags 9.00 Uhr – 12.00 Uhr)
Fax: 10 21 19
E-Mail: domfuehrungen(at)bistum-speyer.de

Auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erhebt sich eines der größten und bedeutendsten romanischen Bauwerke in Deutschland: der Kaiserdom.
Von Kaisern erbaut und von Kaisern als letzte Ruhestätte ausersehen, Symbol ihrer Macht. Unter dem salischen Kaiser Konrad II. wurde um 1030 mit dem Bau begonnen und 1061 konnte die Kirche geweiht werden.
Heinrich IV. veranlasste Umbauten und Erweiterungen: erstmalig ist am Dom zu Speyer der Baugedanke des Laufganges (Zwerggalerie), der sich um das ganze Bauwerk zieht. Auch das Blendbogensystem wurde bei diesem Umbau zum ersten Mal in der Baugeschichte eingesetzt.
Der Stadtbrand 1689 zerstörte große Teile des Langhauses, die 1758–78 in der ursprünglichen Form wieder aufgebaut wurden. Im Auftrag des Bayernkönigs Ludwig I. wurde der Innenraum 1846–53 in spätnazarenischer Manier durch Maler im Umkreis von Johannes Schraudolph und Josef Schwarzmann ausgemalt. 1854–58 das Westwerk durch Heinrich Hübsch in neuromanischem Stil wieder errichtet. Während der Restaurierungsmaßnahmen in den 1950er Jahren wurde die Bemalung des 19. Jahrhunderts größtenteils abgenommen und die beeindruckende Architektur freigelegt.
1981 erklärte die UNESCO den Dom zum „Kulturerbe der Welt“. Der Kaiserdom (St. Maria und St. Stephan) ist Kathedrale des Bistums Speyer.
Besondere Beachtung verdient auch die Krypta, die bis heute unverändert erhalten geblieben ist. Sie ist Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und einer Reihe von Bischöfen.


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